1. Herren: Saisonstart in die Bezirksliga IV – Eintracht empfängt den Grodener SV

IMMENBECK. Knappe sechs Vorbereitung gehen vorbei. Die Coaches Nihat Sagir und Dirk Lünsmann hatten in der Urlaubszeit mit einigen Abwesenheiten zu kämpfen und mussten häufig improvisieren. Der Immenbecker Kader umfasst zum 1. Spieltag stramme 27 Spieler, abzgl. der verletzten bzw. angeschlagenen Jungs. Eine große und neue Herausforderung für alle Beteiligten.

 

In den Vorbereitungsspielen und der Pokalpartie gegen die VSV Hedendorf-Neukloster (2:3) zeigte die Mannschaft Licht und Schatten. Das spielerische Potenzial wurde bislang nur streckenweise auf den Platz gebracht, was bei einer derartigen Neuzusammenstellung aber nicht ganz abwegig ist. Das Team muss intensiv weiterarbeiten und die Automatismen untereinander intensivieren. Alle Spieler und die Offiziellen sind sicher, dass die Findungsphase zwar noch anhalten wird, im Endeffekt aber eine schlagkräftige Mannschaft und attraktiver Fußball an der Brune Naht in Immenbeck zu sehen sind. Gegen den Grodener SV peilt die Mannschaft nach guter Trainingswoche einen Einstieg nach Maß ein – Heimsieg zum Auftakt. Für die Eintracht!

 

Als Aufsteiger der vergangenen Saison führte der Grodener SV sich mit einem sicheren Klassenerhalt und viel Erfahrung in der Bezirksliga Lüneburg IV ein. Mit Rafael Smoliner, Mejzel Juseinovic und Denes Brüning verließen vor der neuen Spielzeit drei wichtige und erfahrene Kräfte das Team von Coach und Don Sergio Gonzalez Montez. Den Vereinsverantwortlichen gelang es auf der anderen Seite sieben neue Spieler aus allen Altersgruppen nach Groden zu locken. Wenn zusätzlich zum breiteren Kader alle Leistungsträger an Bord sind, ist der Grodener SV ein hartnäckiger Gegner, der in der engen Liga einen Mittelfeldplatz anpeilen dürfte. Besonderes Augenmerk liegt auf dem starken aber oft dezimierten Sturmduo mit Marcel Awe (30 Spiele, 20 Tore) und Niko Grabowski (13 Spiele, 12 Tore). Wenn die Eintracht sicher steht, begegnen sich zum Saisonauftakt zwei Teams auf Augenhöhe, die sich auch in der vergangenen Saison beim 2:2 im Hinspiel und beim knappen 1:2 der Immenbecker in Groden nichts geschenkt haben.