Bezirksligist Immenbeck hofft auf das Happy End

LANDKREIS. Dramatik pur am letzten Spieltag im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 4. Aus dem Landkreis ist der TSV Eintracht Immenbeck involviert – er ist aber nicht chancenlos.

Drei Absteiger werden gesucht. Der TSV Stotel hat keine Chance mehr, der FC Land Wursten ist ebenfalls kaum noch zu retten. Aber um den begehrten Rang 13 gibt es einen erbitterten Kampf mit dem Trio Immenbeck, Wanna/Lüdingworth sowie RW Cuxhaven.

Gewinnen Wanna und Cuxhaven ihre Partien, sind beide gerettet. Wanna gastiert in Altenwalde, Cuxhaven hat Heimrecht gegen Oste/Oldendorf. Letztere könnten also Schützenhilfe für Immenbeck leisten und das hat O/O-Trainer Matthias Quadt auch vor: „Wir wollen die Saison positiv abschließen und werden versuchen, die drei Punkte mitzunehmen.“

Immenbeck selbst hat den TV Langen zu Gast. Der Tabellensechste ist fraglos ein schwerer Gegner, schlug er doch zuletzt den jetzigen Meister und Aufsteiger A/O mit 2:0.

„Trotzdem werden wir alles geben, um unsere Chancen mit einem Sieg zu wahren. Noch vor kurzem schien unser Schicksal besiegelt, jetzt glimmt wieder die Hoffnung“, blickt Eintracht-Coach Volker Wiede der anstehenden Aufgabe optimitisch entgegen.

Die Kalkulationen der Immenbecker: ein eigener Sieg gegen Langen, und wenn dann Cuxhaven und Wanna nicht gewinnen, ist man gerettet. Selbst ein Unentschieden könnte reichen, wenn Wanna verliert – das bessere Torverhältnis würde den Ausschlag geben.

Im Kreispokal-Finale der Altsenioren schoss Michael Rump die beiden Immenbecker Tore. Am Ende verlor seine Mannschaft trotzdem mit 2:12 gegen den VfL Güldenstern Stade. Foto: Scholz

Personell gehen die Immenbecker allerdings auf dem Zahnfleisch. Verletzungen und Sperren haben den Kader derart ausgedünnt, dass zuletzt sogar der 43-jährige Michael Rump, eigentlich Teammanager, reaktiviert werden musste. Mit durchschlagendem Erfolg, denn Rump gehörte zu den Torschützen beim letztwöchigen 2:1-Auswärtssieg in Stotel. Und er wird auch am letzten Spieltag wieder aktiv eingreifen: „Nachdem ich am Mittwoch das Altsenioren-Pokalfinale überlebt habe, werde ich wohl dabei sein. Wir hoffen auf die Unterstützung unserer Fans und wenn das ganze Dorf hilft, könnte es tatsächlich noch ein Happy End geben.“

Quelle: www.tageblatt.de