TSV Eintracht Immenbeck trennt sich von Nihat Sagir

IMMENBECK. Der Fußball-Bezirksligist TSV Eintracht Immenbeck hat sich von seinem Trainer Nihat Sagir getrennt. Das gab Sportdirektor Michael Rump am Mittwoch bekannt, die Mannschaft wurde darüber am Dienstagabend informiert. Sagir war „überrascht“.

Rump hatte Sagir schon während der vergangenen Saison als neuen Trainer für diese Saison verpflichtet. Er erhoffte sich von dem 41-Jährigen, der lange die SG Lühe trainierte und in der Rückrunde der vergangenen Saison das Trainerteam des ASC Cranz-Estebrügge verstärkte, neue Impulse. „Aber manchmal passt es einfach nicht“, sagt Rump nun. Es waren viele kleine Dinge, nichts Gravierendes, so Rump, die die jetzige Entscheidung reifen ließen. Dass Sagir zuletzt zwei Wochen urlaubte, mitten in der Saison, zählt sicherlich zu den genannten „kleinen Dingen“, ohne dass Rump dies bestätigen wollte. Rump betont, dass die Tabellensituation und die Punkteausbeute, Platz zehn mit 14 Punkten nach zehn Spielen, nichts mit der Trennung zu tun haben. „Das ist in unserer derzeitigen Situation alles souverän“, sagt Rump und verweist auf diverse Personalsorgen, vor allem in der Defensive.

Nihat Sagir (links) ist nicht mehr Trainer beim TSV Eintracht Immenbeck. Dirk Lünsmann (rechts) und René Klawon (Mitte) bilden nun vorläufig das neue Trainerteam.

Sagir sagt, dass er „sehr überrascht war“. Er hätte sich eine klare Aussage gewünscht. „Was steckt hinter, es passt nicht?“, fragt er rhetorisch. Er hatte das Gefühl, die Mannschaft erreicht zu haben.

Dirk Lünsmann wird weiterhin die erste Mannschaft trainieren. Der 45- Jährige kam in der Saison 2015/16 als Co-Trainer zum TSV Eintracht Immenbeck und schaffte mit dem langjährigen Cheftrainer Volker Wiede zusammen den ersehnten Bezirksligaaufstieg in jener Saison. Wiede hörte nach der vergangenen Saison auf. Lünsmann wird nun von René Klawon unterstützt, der vor dieser Saison als sportlicher Leiter zur Eintracht kam. Klawon betonte schon vor einigen Wochen, dass er Lünsmann als Fachmann schätze. Ob dieses Trainergespann als Dauerlösung geeignet ist, wird sich zeigen.

Quelle: www.tageblatt.de