1.U15 unterliegt im Derby gegen den JFV A/O/H

Am 13. Spieltag der Saison empfing die 1.U15 den Meisterschaftsfavoriten vom Jugendförderverein Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen zum Derby. Die jungen Kicker von Trainer Stawowski , seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen, nehmen sich Einiges vor und woollen incht nur die 0:6 Schlappe aus dem Hinspiel, sondern auch den schwachen Auftritt in Drochtersen vergessen machen. Dabei fehlen jedoch einige wichtige Spieler. Neben Bahr und Hillenbrand fehlen auch die Neuzugänge Brauner und Abicht. TopScorer Hausmann steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Somit ergeben sich in der Startformation einige Veränderungen. Die Eintracht wechselt das Spielsystem vom gewohnten 4-3-3 zum defensiveren 4-2-3-1. Auf der Doppelsechs geben N.Lieder und F. Krause ihr Debüt auf einer für sie bisher unbekannten Position. S. Hartig erhält als klassischer Spielmacher alle Freiheiten im Offensivspiel. Die Spielidee ist klar: Den Gegner nerven, ärgern, giftig in den Zweikämpfen sein und dann die sich bietenden Räume nach Ballgewinn nutzen. Die ersten Minuten offenbaren das erwartete Bild. A/O/H übernimmt von Beginn an die Initiative. Die Eintracht kommt jedoch ebenfalls gut ins Spiel. Dabei ist die Mannschaft aufmerksam und giftig in den Zweikämpfen und unterstütz sich gegenseitig. Nach 10 Minuten ergibt sich die erste Möglichkeit für Immenbeck. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte wird T. Peters bedient und geht zügig Richtung gegnerisches Tor. Seinen Abschluss aus circa 22 Metern kann der ehemalige Immenbecker Keeper Söhnke Weber, der nun das Tor des JFV hütet, nur unzureichend zur Seite abwehren. S. Hartig steht goldrichtig und staubt zur Führung ab. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit verteidigt die Elf diszipliniert und organisiert. Es gelingt bis auf zwei Ausnahmen den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Beide Abschlüsse – einen Distanzschuss und einen Kopfball nach einem Freistoß – verzeichnet der großgewachsene J. Friesen. Kurz vor dem Pausentee dann ein Aufreger. Immenbeck schlatet erneut schnell um. S. Hartig bedient T. Peters, der vor dem gegnerischen Torhüter und einem Verteidiger an den Ball kommt, jedoch regelwidrig zu Fall gebracht wird. Statt Strafstoß und persönicher Strafe gibt es Eckball.
Nach der eben beschriebenen Szene muss der am heutigen Tag gut aufgelegte Peters in der Kabine bleiben. Er wird von D. Mojen ersetzt. Die Eintracht wittert die Chance dem Favoriten heute ein Bein zu stellen. Aber Heeslingen kommt engagiert aus der Kabine. Hinzu erreicht sie die Nachricht, dass der VfL Lüneburg in Drochtersen Punkte liegen lässt, dadurch haben sie die Möglichkeit den Abstand auf den Tabellenführer zu verkürzen. In der 40 Minute dann die große Chance zum 2:0. S. Hartig vergibt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position jedoch denkbar knapp. Kurz darauf hat der GAst die große Möglichkeit zum Ausgleich. Kapitän M. Köhnken kommt frei vor Bertog an den Ball, der klasse pariert. Immenbeck fällt es nun immer schwerer A/O/H vom eigenen Tor wegzuhalten. In der 46 Minute gibt es dann einen fragwürdigen Freistoß für di Gäste. Der Bal wird super hereingebracht und J. Friesen vollendet gekonnt per Kopf. Dieser Standard war wohl nicht zu verteidigen. Die Gäste glauben nun wieder an den Sieg und erhöhen die Schlagzahl während Immenbeck einige gute Kontergelegenheiten fahrlässig vergibt. Mit ein wenig mehr Ruhe und Präzision wäre da mehr drin gewesen. 10 Minuten nach dem Ausgleich wird die einzige Unachtsamkeit in der Defensive eiskalt bestraft. 1:2. Die Eintracht löst nun die Abwehrkette auf und wirft alles nach vorne. Doch richtige Gelegenheiten ergeben sich keine mehr. So fällt in den Nachspielzeit noch das 1:3.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Eintracht sich teuer verkauft. Spielerisch musste man an einige Ecken Abstriche machen – in diesem Spiel waren andere Qualitäten gefragt. So ist es ärgerlich, dass man sich für den hohen Aufwand und die ansprechende Leistung nicht belohnt. Wer weiß wie das Spiel mit einem gegebenen Elfmeter in der ersten Halbzeit ausgegangen wäre. Jedenfalls hat die Mannschaft nun verstanden, dass man sich in dieser Liga vor keiner Mannschaft vertecken muss, wenn man die eigene Leistung mutig, consequent und selbstbewusst auf den Platz bringt. Die nächste Möglichkeit dies zu beweisen gibt es am 30. April beim Tabellenführer in Lüneburg. Vorher steht den Jungs noch ein Highlight bevor. Am kommenden Wochenende steigt der SuperCup auf der Brune Naht, wo unter anderem Twente Enschede, Bayer Leverkusen und Rapid Wien zu Gast sein werden. Dieses Event wir Jakob Schuback aus der 1.U14, der uns in diesem Spiel toll unterstützt hat leider verpassen, da er einen Mittelfußbruch erlitten hat. Auf diesem Wege möchten wir uns nochmal bei Jakob furs Aushelfen bedanken und wünschen gute Besserung. Kopf hoch, Jakob!

Für die Eintracht im Einsatz: J. Bertog – J. Süssenguth, P. Hartig, J. Samland, M. Frey – F. Krause, N.Lieder, K. Banach (ab der 50 Min. F. Sandleben), S. Hartig, L. Süssength (ab der 55 Min. J. Schuback) – T. Peters (ab der 36 Min. D. Mojen)

Bericht: M. Stawowski