U15-Landesliga: Breese-Langendorf ging in der Elbmarsch gegen JSG HAI baden

VFL Breese-Langendorf – JSG HAI 0:2 (0:0)

Mit zwei späten Toren hat die JSG HAI im Auswärtsspiel gegen den VFL Breese-Langendorf einen hochverdienten Auswärtssieg errungen. Wenn man der guten Leistung der Haie an diesem grauen, wolkenverhangenem Novembernachmittag unter Flutlicht überhaupt etwas entgegen halten könnte, ist es die schlampige Chancenverwertung. Doch die JSG blieb trotz ausbleibender Torerfolge geduldig und spielte den Gegner mürbe. Breese-Langendorf stand von Beginn an tief in der eigenen Hälfte und setzte alle Hoffnungen auf gelegentliche Konter. Allein in der ersten Hälfte ließen die gutaufgelegten Haie fünf, sechs hochkarätige Torgelegenheiten liegen. Die Breesianer konnten sich bei ihrem Keeper und der mangelnden Kaltschnäuzigkeit des Gegners bedanken, dass sie nicht schon vor der Pause mit zwei, drei Toren ins Hintertreffen gerieten. Glücklicherweise konnten die Elbmarschländer Mitte der ersten Halbzeit bei der ersten von insgesamt zwei Torchancen eine missglückte Rückgabe nicht nutzen, um den kaum beschäftigten JSG-Torwart zu überwinden.
In der zweiten Halbzeit geriet Breese-Langendorf dann immer stärker unter Druck, doch der Torhüter hielt zunächst mit Glück und Können die Null fest. Den abgefälschten Lattenkracher von Timon Ewert, der an diesen Tag gleich mehrere dicke Dinger versiebte, hätte er aber wohl nicht mehr erreicht. In der 48. Minute schmiss sich der Keeper dem JSG-Mittelstürmer entgegen und machte auch die bis dahin größte Chance zunichte.
Der Klassiker von „Uns Uwe“ (Wenn du sie vorne nicht machst, kriegst du sie hinten), der parallel zum Spiel beim 2:5-Debakel des HSV gegen Dortmund Glückwünsche zum 80zigsten entgegennahm, machte auf der Gegengeraden, wo sich die zahlreich im Mannschaftsbus angereisten JSG-Eltern bei naturgekühltem Prosecco bei Laune hielten, bereits die Runde, als Louis Rieper in der 58. Minute für die Erlösung sorgte, als er plötzlich auf halblinker Position vor dem Tor auftauchte und unhaltbar einnetzte. Da war der Bann gebrochen. In der 63. Minute ein vielbeiniges Durcheinander im Fünfmeterraum. Nach zwei abgewehrten Schüssen bekam Paul Scheidler den Abpraller vor den rechten Schlappen und markierte mit einem strammen Schuss in die linke Ecke seinen ersten Saisontreffer.