1. Herren: Spielstarke Wiepenkathener schlagen schnell zu

WIEPENKATHEN. Kurz vor Anpfiff ereilte die Immenbecker Mannschaft die bittere Nachricht, dass Marvin Schmidt Spielführer und Herzstück der Immenbecker Abwehr krank ausfällt. Für die ohnehin nicht immer sattelfeste Abwehrreihe eine echte Hürde. Interims-Kapitän Schulz stimmt seine Mannen ein.

 

Immenbeck muss sich auf dem Wiepenkathener Geläuf schnell umgucken. Über Wulff und den bulligen Spreckels schlägt es schnell zum 1:0 ein (3.). Der Stürmer zeigt sich abgezockt und lässt vor dem Abschluss noch lässig einen Verteidiger vorbeirutschen. Gegen den Druck hat die Eintracht durchaus einige Kontermöglichkeiten, findet aber keine entscheidenden Lücken und kommt so nicht zu klaren Chancen. Auf Seiten der Heimmannschaft lief es da deutlich flüssiger. TSV-Schlussmann Niklas Bardenhagen zeigte einige gute Paraden, war gegen den sicheren Abschluss von Fabian Wulff aber machtlos – 2:0 (31.).

 

Nach Wiederanpfiff sind die Hausherren direkt wieder hellwach! Alexander von Allwörden setzt sich gekonnt durch und bedient sehenswert Wulff, der unbedrängt einschieben kann (48.). In einer bis dahin deutlichen Partie die vermeintliche Vorentscheidung. Usko spielt auf Immenbecker Seite mittlerweile für Susi Utermark und entfacht eine zarte Flamme der Hoffnung. Wiepenkathen lässt die Zügel ein wenig schleifen und Usko verwertet eine Arab-Hereingabe zum 3:1 (61.). Als kurz darauf Maik Lohmann nach Foul am ebenfalls eingewechselten Timo Peters zum Elfmeterpunkt schreitet und gewohnt sicher verwandelt, keimt an der Seitenlinie doch nochmal richtig Hoffnung auf (78.). Den Riegel schiebt dann Pascal von Rönn vor die Tür des Comebacks. Der Außenverteidiger rückt nach und entlockt seinem gut geölten Vollspann ein Geschoss aus der Distanz, das unhaltbar zum 4:2 in die Maschen dringt (84.). Was ein Sahnetor …  Das große Finale liefert dann der eingewechselte David Schlimm der unmittelbar vor dem Abpfiff per Konter auf 5:2 stellt (92.).

 

Fazit: Die Offensivstärke der Gastgeber führt zu schnellen Toren. Gegen das variable Angriffsspiel Wiepenkathens findet die Eintracht lange Zeit keinen Zugriff und wird routiniert bestraft. Nach der Pause entwickeln die Immenbecker erstmals richtige Gefahr und stellen den Anschluss her. Am Ende legt WiKa nochmal nach und sichert sich verdient den Heimerfolg. Kommenden Sonntag empfängt die Eintracht auf heimischer Anlage die ebenfalls starke SG Stinstedt. Im Fokus sollte dann vor allem das bessere Verteidigen im Kollektiv stehen – wir bleiben zuversichtlich. Für die Eintracht!

Für die Eintracht im Einsatz: N. Bardenhagen, K. Schulz, K. Souza da Silva, B. Papf, S. Utermark (ab der 46. Minute R. Usko), M. Arab, L. Krugmeier, P. Raschke, M. Lohmann, M. Poppe (ab der 66. Minute T. Peters), A. Sama

 

Torschützen (Vorlage): 1:0 J. Spreckels (3., Wulff), 2:0 F. Wulff (31., Spreckels), 3:0 F. Wulff (48, von Allwörden), 3:1 R. Usko (61., Arab), 3:2 M. Lohmann FE (78., Peters), 4:2 P. von Rönn (84.), 5:2 D. Schlimm (92.)