Vorbericht 1. Herren: Punkte müssen her – Immenbeck steht vor dem Heimspiel gegen Wiepenkathen und Erfolgsdruck

An einem heißen Sommertag reisten die Immenbecker zum Hinspiel nach Wiepenkathen. Gegen die gestandene Bezirksligatruppe zahlte die Mannschaft damals Lehrgeld, was sich in der verdienten 3:1-Niederlage ausdrückte, die noch deutlich höher hätte ausfallen können. Seitdem hat die Eintracht dazugelernt, sich akklimatisiert und eine Spielidee entwickelt. Wie zwei Drittel der Liga steckt auch der TSV Wiepenkathen, der seit 2008 in der Bezirksliga kickt noch mitten im Abstiegskampf und kann die Punkte gut gebrauchen.

Die Gäste reisen mit einigen Verletzungsproblemen an. Angeschlagen bzw. nicht spielfähig sind Jan-Ole Berkholz, Mehmet Deger und Robert Tietz. Tim Hinrichs und Dennis Eisenbraun sind noch mit Fragezeichen versehen. Selbiges gilt für den defensiven Leitwolf und Spielführer Philipp Mencke. Der TSV ist ein absoluter Spezialist für die Rückrunde. In den vergangenen Jahren stand die Mannschaft der frisch verlängerten Coaches Meglin und Speer fast immer unten drin. Genauso regelmäßig schlagen die Stader die Spitzenteams der Liga, wenn es auf Punkte ankommt. Auch in dieser Rückrunde ist Wiepenkathen gut dabei, holte in der Vorwoche einen Punkt gegen den ASC und aus den letzten drei Spielen insgesamt sieben Punkte. Die Eintracht erwartet auf der Brune Naht also eine charakterlich gefestigte Truppe, die einen starken Mix aus Jugend und Erfahrung auf den Court bringt. Prunkstück ist sicherlich die Offensive um die Spezialisten Gurski, Cakar und Spreckels.

Im Abstiegskampf steht die Eintracht nach wie vor auf dem wackeligen 13. Platz und liegt mit 22 Zählern knapp hinter den heutigen Gästen (26). Es sind also abermals Big Points zu vergeben. Im Derby gegen Hedendorf-Neukloster spielte die Mannschaft eine Stunde hervorragend mit und drückte sogar ordentlich. Am Ende fehlte aber die Kraft und die Pleite ist als logische Folge eingetreten. Nicht mitwirken kann diesmal der gesperrte Jöran Blendermann. Pascal Wagner fällt noch länger aus. Ansonsten ist der Kader breit gesetzt, Wiede und Lünsmann haben die Auswahl. Es geht auf die Zielgeraden der Saison und die Eintracht will natürlich weiterhin alles für den Klassenerhalt tun. Für die Eintracht!

Quelle Foto: 2017 © Jörg Struwe – picselweb.de
Bildunterschrift: Burak Can Cakar (Mitte) ist mit 14 Treffern Top-Torjäger des TSV

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